Wie Zufälligkeiten das Leben bestimmen

Über den Zufall und den alles durchdringenden Geist.

Autor: Lasson, Adolf .

Vom Zufall denken und sprechen die Menschen im Allgemeinen nicht so, wie es angemessen wäre. Und zwar ist es eine dreifache Beziehung, in der ihre Auffassung dem Gegenstand nicht Genüge leistet. Zunächst machen sie sich Wesen und Begriff des Zufalls nicht genügend klar. Sodann beachten sie nicht die Unterschiede, die am umfassenden Begriff des Zufalls hervortreten und die Zufälligkeit in Arten gliedern. Und endlich ermessen sie nicht die entscheidende Bedeutung, die der Zufall im Zusammenhang alles dessen was ist, und dessen, was geschieht, für das sinnliche wie für das geistige Universum besitzt und immer wieder zur Geltung bringt.
Adolf Lasson hat in seinem Text über den Zufall einen sehr interessanten Aspekt herausgearbeitet, der auch den heutigen Leser anspricht. Er hat den Zufall und die Zufälligkeiten als den Ausdruck eines allgemeinen übergeordneten Prinzips beschrieben und dieses Prinzip hat er sinngemäß als Geist oder das Geistige bezeichnet.

Inhalt:
Vorwort des Herausgebers
Einführung
I. Arten des Grundes
II. Die Art und Weise der Zufälligkeiten
III. Das Spiel des Zufalls
IV. Die geistige Ordnung
V. Die Dienstbarkeit des Zufalls
VI. Vernunft und Freiheit
VII. Die Harmonie
VIII. Die Einheit der Welt
IX. Das Universum und die lebendige Einheit

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